Magnesiumspiegel und der Unterschied zwischen Serum- und Erythrozyten-Bluttests

Sind Bluttests zur Bestimmung des Magnesiumspiegels genau?
Haben Sie schon einmal ein Blutbild machen lassen, das normale Magnesiumwerte anzeigte, aber Sie haben trotzdem das Gefühl, dass Ihr Schlaf und Ihr Energielevel von der Einnahme eines Nahrungsergänzungsmittels profitieren könnten?
Ein Serum-Magnesiumtest misst die Magnesiumkonzentration im Blutserum. Dies ist nicht so genau wie ein RBC-Magnesiumtest (Erythrozyten-Magnesiumtest), bei dem die Magnesiummenge in den roten Blutkörperchen gemessen wird. Manche Menschen stellen fest, dass selbst dieser Test den korrekten Magnesiumspiegel nicht richtig wiedergibt.
Ein Serumtest deckt nur 0,8 Prozent des im Körper gespeicherten Magnesiums ab und lässt die restlichen 99,2 Prozent, die sich in anderen Geweben befinden, völlig außer Acht. Es könnte also sein, dass Sie tatsächlich einen Magnesiummangel haben, der Test aber normale Werte anzeigt. Der RBC-Magnesiumtest bietet aufgrund des höheren Magnesiumgehalts in den roten Blutkörperchen ein besseres Verständnis des Magnesiumspiegels Ihres Körpers, stellt aber dennoch keine vollständige Abbildung dar. Ein normaler RBC-Magnesiumwert liegt zwischen 4,2 und 6,8 mg/dL, wobei einige Experten einen Wert von 6,0 als Minimum empfehlen.
Ein Bluttest kann jedoch schwere Mangelerscheinungen aufzeigen, weshalb es dennoch wichtig ist, regelmäßig zu überprüfen, wie es um Ihren Körper steht.
Die tägliche Einnahme eines Magnesiumpräparats ist im Allgemeinen sicher, auch bei normalen Werten. Wenn Sie also das Gefühl haben, dass Sie von der Einnahme von Magnesium profitieren könnten, tun Sie dies und beobachten Sie Ihre Symptome, um festzustellen, ob es wirksam ist. Da heute viele Menschen einen Magnesiummangel aufweisen, ist es oft sinnvoll, Magnesiumpräparate einzunehmen, sofern Sie über den Tag verteilt auch genügend Kalzium zu sich nehmen.
Informieren Sie sich unbedingt über die verschiedenen Magnesiumformen und deren jeweilige Vorteile, um zu entscheiden, welches Präparat Sie einnehmen sollten.